



Grow from your Roots: Ressourcenorientierte Biografiearbeit
Fokus: Klarheit über Prägungen – Handlungsmuster – innere Ressourcen
Klarheit über Prägungen – Handlungsmuster – innere Ressourcen
Damit Sie Ihre eigene Biografie bewusst nutzen können – für klare Entscheidungen und wirksames Handeln in Führung.
Die eigene Biografie wird zur Ressource: Sie erkennen prägende Muster und gewinnen Klarheit für Ihre Rolle und Ausrichtung. Besonders relevant ist diese Arbeit in Phasen der Neuorientierung – etwa bei Nachfolge im Familienunternehmen, Purpose-Findung, für das Storytelling oder eine persönliche berufliche Neu-Ausrichtung.
Fragen & Antworten zum Angebot
Die ressourcenorientierte Biografiearbeit unterstützt dabei, Ressourcen – Interessen, Kompetenzen, Werte – aus der eigenen Familiengeschichte sehen & bewusst erkennen zu können. Ebenso macht sie Familienmuster sichtbar. Oft kann sie dann erst bewusst und aktiv für die Gestaltung nächster Schritte im Leben genutzt werden. Sei es für eine berufliche Veränderung oder einfach, um in den weiteren Lebensweg aktiv jene Ressourcen einzubeziehen, die Eltern und Großeltern – bewusst oder unbewusst – bereitgestellt haben.
Die Biografiearbeit, mit der ich arbeite, habe ich im Rahmen meiner Ausbildung zu systemischer Beratung vom deutschen Familiensoziologen Prof. Bruno Hildenbrand gelernt und war dazu über viele Jahre mit ihm im Austausch. Er war auch unser Supervisor im Forschungsprojekt „Bio Hoch Drei“, das wir in den Jahren 2021 bis 2022 durchgeführt haben zur Frage, wie Innovationen auf biologischen Betrieben mit der Familiengeschichte zusammenhängen. Dieses Forschungsprojekt habe ich gemeinsam mit Gabriele Sorgo und Elisabeth Kosnik durchgeführt. Daraus ist die Publikation entstanden „Sorgsame Landwirtschaft. Resistente Praktiken im Ökologischen Landbau“.
Die Ressourcenorientierte Biografie-Arbeit leitet sich vom Ansatz der Ressourcenorientierten Genogramm-Arbeit ab. Diese versteht das Genogramm eines Menschen im Hermeneutischen Sinne als Werk und den Menschen als Akteur, der erstens selbstbestimmt, zweitens immer in orts- und zeitspezifische gesellschaftliche Handlungsmuster eingebettet ist und drittens sich mit allen wesentlichen Lebensentscheidungen in eine ungewisse Zukunft „hineinentwirft“. Die Arbeitsweise ist eine rekonstruktive. Das heißt, das Genogramm eines Menschen wird beginnend mit der Großeltern-Generation rekonstruiert und Daten werden herausgelesen und nicht hineininterpretiert.
Siehe ausführlich: Bruno Hildenbrand 2013: Genogrammarbeit. In: Techniken der Psychotherapie. Herausgegeben von Wolfgang Senf, Michael Broda und Bettina Wilms, Stuttgart & New York. Sowie Andrea Heistinger 2022: Sozialen Sinn verstehen durch rekonstruktive Genogrammarbeit. In: Sorgsame Landwirtschaft. Herausgegeben von Andrea Heistinger, Elisabeth Kosnik und Gabriele Sorgo, Bielefeld.
Mit einem Bild gesprochen: Ein wenig ist es, wie Samen aus der eigenen Familiengeschichte zu ernten und das Feld des eigenen & gegenwärtigen Lebens damit zu bestellen.
Ein wenig ist es genau umgekehrt wie bei der Wirkung von Traumata auf unser Erleben. Traumata wirken stärker & negativ, wenn sie unbewusst in uns wirken. Als Feld des Nichtfühlens oder als Blockade, die uns Muster aus der Vergangenheit stets wiederholen lässt. Ihre hemmende Wirkung auf unsere gegenwärtige Entscheidungsfähigkeit nimmt ab, wenn wir sie bewusst benennen können. Auch Familien-Ressourcen wirken stärker, wenn wir sie bewusst benennen und in unser Leben hereinnehmen. Allerdings als kräftigende und nährende Ressource. Und meistens auch als Danke an die eigenen Ahnen und Ahninnen.
- Im Erstgespräch besprechen wir Ihr aktuelles Anliegen und den Anlass, der Ihre Familiengeschichte neu in den Blick nehmen lässt.
- Im nächsten Schritt erheben Sie selbst alleine oder mit Hilfe von Mitgliedern aus Ihrer Familie die Genogramm-Daten ihrer Eltern, Tanten, Onkeln, Großeltern und Großtanten/ Großonkeln.
- In zwei Einzelgesprächen rekonstruieren wir gemeinsam Ihr Genogramm beginnend mit einem Ihrer Großeltern und benennen so Schritt für Schritt jene Ressourcen, die in Ihrem Familiensystem gewachsen sind.
Die Genogrammarbeit, die ich vom Familiensoziologen Bruno Hildenbrand gelernt und weiter entwickelt habe, unterstützt dabei die eigenen Ressourcen – Interessen, Kompetenzen, Werte – aus der eigenen Familiengeschichte heraus zu verstehen und diese bewusst für die persönliche Lebens- und Karriereplanung zu nutzen. Ebenso macht die Genogrammarbeit Familienmuster sichtbar. Und damit auch bewusst gestalt- und veränderbar. Denn: Familienmuster prägen latent Entscheidungen, die in der Familie und von einzelnen Familiemitgliedern getroffen werden. Diese Familienmuster können so – sofern sie bislang hinderlich waren – in stärkende Ressourcen transformiert werden.
Literatur zum Thema/ Open Access:
Andrea Heistinger 2022: Sozialen Sinn verstehen durch rekonstruktive Genogrammarbeit. In: Sorgsame Landwirtschaft. Herausgegeben von Andrea Heistinger, Elisabeth Kosnik und Gabriele Sorgo, Transkript Verlag Bielefeld.
Referenzen
Referenz Verena Bittner-Call Human Touch PR
„Ich denke immer wieder an die Biografiearbeit. Es ist ein bisschen so, als wäre dadurch das, was sich gezeigt hat, in meine Zellen gesickert. Ein bisschen wie bei einer Aufstellung. Als hätte ich die Ressourcen meiner Vorfahren dadurch besser in mein Sein integrieren können. Konkret denke ich nun doch daran, die nächsten Schritte Richtung Gewerbeschein für Lebens- & Sozialberatung zu setzen.“
Verena Bittner-Call


